Montag, 16. Juni 2014

nächtliche Gedanken

Ich bin doch echt nicht normal. Es ist 2 Uhr Nachts. Ich höre Musik und bin verträumt.
Woran denken die meisten? - Freunde, Liebe, Spaß, Schmerz - oder? Ich denke ja.
Woran denke ich? - Wie löse ich das Problem der Armut? Unser Wirtschaftssystem hat immer Verlierer, wie schaffe ich das ab? Wie vereint man Kapitalismus und Sozialismus? Ist es nun besser, wenn sich Städte ausdehnen oder wenn man sie zentriert? Ja, sowas denke ich, jeden Tag.

Was ich auch nicht normal finde - meine Träume. So ziemlich jeden zweiten Traum stirbt jemand, werde ich oder jemand anderes brutal abgeschlachtet, immer und immer wieder. Reinste Blutbäder sind keine Seltenheit. Erst letztens wurde dem Kater meiner Großeltern der Kopf abgehackt und dann lief er gegen einen Laternenmast. Schon gruselig. Aber das gruseligste - Ich habe keine Angst, weder im Traum noch nach dem Aufwachen.

Ach ja, meine Gedanken und ich verstehen uns bestens. Ich finde es immer interessant, was in meiner Fantasiewelt so alles passiert. Als Kind waren Parallelwelten für mich ganz normal. Ich habe sie mir erschaffen und darin gespielt. Aber ich mag meine Vorstellungskraft und das finde ich gut, denn sonst akzeptiere ich nur wenig an mir! Jetzt habe ich wieder ein fettes grinsen auf dem Gesicht - vielleicht nicht normal aber glücklich!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen