Mir geht so viel durch den Kopf, so viel bewegt mich. Ich werde erdrückt von der Last meiner Gedanken, bin wie gelähmt.
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Ich habe Angst, einen meiner besten Freunde zu verlieren. Er ist wie ein Bruder für mich und meine beste Freundin beschreibt meine Beziehung zu ihm als Geschwisterliebe. So ist das auch, aber langsam spüre ich, wie meine Verbindung zu ihm schwächer wird. Er kann mir nicht mehr geben, was ich brauche. Nichts hat sich geändert und doch fehlt was.
Ich hatte mich damit abgefunden, dass er mich nicht versteht, doch in letzter Zeit macht mir das mehr zu schaffen als sonst. Wir sitzen oft schweigend in einem Zimmer. Ich möchte ihm so vieles erzählen, ihn an meinen Gedanken, meinem Leben, teilhaben lassen, aber ich starre nur stumm vor mich hin, wie immer.
Was ist diese Freundschaft dann noch wert? Ich fühle mich zwar wohl, wenn er sich um mich kümmert und genau das ist der Grund, warum ich immer noch so an ihm hänge, aber reicht das als Basis für eine Freundschaft, eine echte Freundschaft?
Mein anderer bester Freund wird mir immer wichtiger. Wir verbringen viel Zeit zusammen. Er erzählt mir fast alles und ich kann in seinem Gesicht lesen. Ich werde nie der Mensch sein, den er liebt, aber ich kann die sein, der er vertrauen kann, die ihm immer zuhört. Da wären wir wieder bei meinen 1000 Gesichter, aber für ihn bin ich gerne die Person, die er braucht!
Ich vermisse meine erste Liebe. Er verschwindet aus meinem Leben, aber ich brauche ihn, um mich lebendig zu fühlen. Wir sind gute Freunde, wenn wir uns sehen, wir kennen uns, seit wir denken können. Er hat es zur Zeit nicht leicht. Ich möchte ihm helfen, doch dazu muss ich erstmal mit ihm reden, die Wahrheit erfahren.
Es wird so viel gelogen in dieser Welt, sehr verächtlich!
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Durch einen Albtraum wurde mir klar, dass ich noch einsamer bin, als ich dachte. In dem Traum habe ich mein Leben für das meiner Freunde gegeben. Ich hatte noch Angst, als ich schon wieder halb wach war. Wie gern hätte ich jemanden neben mir gehabt, der mir das Gefühl gibt, sicher zu sein. Doch da war niemand.
So habe ich allein meine Angst bekämpft und irgendwann hat meine Rationalität sich eingeschaltet und den bösen Albtraum verscheucht. Welch eine Ironie, aber trotzdem danke...
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